Kompetenzcode: FA 2.1 Bereich: Funktionale Abhängigkeiten
Ein Zusammenhang ist linear, wenn gleiche Änderungen der Eingabe immer zu gleichen absoluten Änderungen der Ausgabe führen. Derselbe Zusammenhang kann durch Text, Tabelle, Graph oder Formel beschrieben werden.
Kernidee: Bei einem linearen Zusammenhang ist die Änderung der Ausgabe pro Einheit der Eingabe konstant.
1. Was bedeutet „linear“?
Eine lineare lässt sich in der Form
f
So gehst du vor
Schrittlisten
Öffne die passende Liste und arbeite die Schritte der Reihe nach ab.
FA 2.1 – Grundidee und Erkennungsmerkmale sichern
Konstante absolute Änderung, Differenzenquotient und lineare Sonderfälle verständig unterscheiden.
1
Eingabe und Ausgabe benennen
Die beiden Größen mit Bedeutung und Einheit unterscheiden.
2
Absolute Änderung erkennen
Bei gleichen Eingabeschritten die Änderungen der Ausgabe vergleichen.
3
Differenzenquotient verstehen
Die Änderung der Ausgabe pro Einheit der Eingabe deuten.
4
Lineare Sonderfälle kennen
Steigende, fallende und konstante als linear erkennen.
5
Nichtlineare Muster abgrenzen
Quadratische, exponentielle und andere nicht konstante Änderungsmuster unterscheiden.
FA 2.1 – Tabellen und Graphen lesen
Linearität in Wertetabellen und grafischen Darstellungen sicher erkennen und begründen.
Digitales Werkzeug
GeoGebra
Wichtige Befehle und ihre Verwendung zu diesem Thema.
GeoGebra-Hinweise zu FA 2.1
GeoGebra kann zur Kontrolle und Visualisierung verwendet werden. Die mathematische Begründung muss trotzdem nachvollziehbar bleiben.
Sinnvolle Einsätze
Wertetabellen zu einer linearen Formel erzeugen und die konstanten Änderungen prüfen.
Punkte aus einer Tabelle eintragen und kontrollieren, ob sie auf einer Geraden liegen.
Eine Gerade und eine gekrümmte vergleichen.
Zwei Punkte einer linearen Funktion markieren und die geometrisch veranschaulichen.
Einen diskreten Zusammenhang nur an den sachlich zulässigen Stellen darstellen.
Nicht ausreichend
Nur „Der Graph sieht gerade aus“ schreiben.
Eine Gerade zeichnen lassen, ohne Startwert und Änderung zu erklären.
Aus zwei Messpunkten ohne Kontextbehauptung auf ein lineares Gesetz schließen.
Ein CAS-Ergebnis ohne Darstellungswechsel und Deutung übernehmen.
Tutorregel
Zuerst händisch begründen, dann mit GeoGebra kontrollieren. Bei einer Tabelle soll mindestens ein Differenzenquotient sichtbar berechnet werden.
Nächster Schritt
Festige das Thema mit passenden Aufgaben.
Starte eine Aufgabensammlung, speichere deinen Fortschritt und hole dir bei Bedarf schrittweise Unterstützung.
konstante Änderung der Ausgabe pro x-Einheit und der Geraden
d=f(0)
Startwert bei x=0
Für zwei verschiedene Eingabewerte gilt
k=ΔxΔy=x2−x1f(x2)−f(x1).
Damit beschreibt k zwei eng zusammenhängende Eigenschaften:
kSteigung der Geraden=ΔxΔyA¨nderung pro x-Einheit.
k>0: Die Gerade steigt.
k<0: Die Gerade fällt.
k=0: Die Gerade ist waagrecht.
Je größer ∣k∣ ist, desto steiler verläuft die Gerade.
Bei einer linearen Funktion bleibt diese Steigung überall gleich:
ΔxΔykonstant=k.
Wichtig: „Linear“ bedeutet nicht automatisch „steigend“. Eine lineare Funktion kann steigen, fallen oder konstant sein.
2. Vier Darstellungen – ein Zusammenhang
Ein Taxi verlangt 4€ Grundgebühr und 2€ pro Kilometer.
Text
Startwert: 4€
Änderung: +2€ pro Kilometer
Formel
K(x)=2x+4.
Tabelle
Strecke x in km
0
1
2
3
Kosten K(x) in €
4
6
8
10
Graph
Die Tabellenpunkte liegen auf einer Geraden. Bei x=0 ist der 4.
Darstellungswechsel: Text, Tabelle, Graph und Formel sehen unterschiedlich aus, beschreiben aber dieselbe Abhängigkeit.
3. Linearität in Tabellen erkennen
Fall A: gleiche x-Schritte
x
0
1
2
3
4
f(x)
2
5
8
11
14
Änderung
+3
+3
+3
+3
Die x-Werte steigen immer um 1. Gleichzeitig steigen die Funktionswerte immer um 3.
x↦x+1Δx=1⟹f(x)↦f(x)+3Δy=3
Der Zusammenhang ist linear und k=3.
Fall B: ungleiche x-Schritte
x
0
2
5
f(x)
1
7
16
Hier sind die x-Schritte unterschiedlich. Deshalb berechnen wir für jedes Intervall den Quotienten:
k1k2=2−07−1=3,=5−216
Beide Quotienten sind gleich. Der Zusammenhang ist linear.
Merke: Erste Differenzen darfst du nur bei gleichen x-Schritten direkt vergleichen. Bei ungleichen Schritten musst du ΔxΔy berechnen.
4. Nichtlineare Tabellen erkennen
x
0
1
2
3
g(x)
1
2
5
10
Änderung
+1
+3
+5
Die x-Schritte sind gleich, aber die Änderungen der Funktionswerte nicht. Der Zusammenhang ist daher nicht linear.
Vorsicht bei nur zwei Punkten
Durch zwei verschiedene Punkte kann immer eine Gerade gelegt werden. Zwei Wertepaare allein beweisen daher noch nicht, dass ein realer Zusammenhang tatsächlich linear ist. Dazu braucht man weitere Werte oder eine begründete Modellannahme.
5. Lineare Formeln erkennen
Typische lineare Formeln sind
f(x)=3x−5,g(x)=7−0,4x,h(x)=6.
Die Variable x kommt nur in der ersten Potenz vor und wird nicht mit sich selbst oder mit einer anderen x-abhängigen Größe multipliziert.
Nicht linear sind zum Beispiel
x2+1,x5,x+2,2x.
Formeln zuerst vereinfachen
3(x+2)−x=3x+6−x=2x+6.
Die vereinfachte Formel hat die Form kx+d. Der Zusammenhang ist linear.
Schnelltest: Kannst du die Formel vollständig in die Form kx+d bringen?
6. Lineare Graphen erkennen
Der Graph einer linearen Funktion ist eine Gerade.
Beim Lesen eines Graphen:
Achsen und Einheiten prüfen,
Skalierung beachten,
mindestens zwei gut erkennbare Punkte auswählen,
kontrollieren, ob alle dargestellten Punkte auf derselben Geraden liegen.
Diskrete lineare Zusammenhänge
Bezeichnet x zum Beispiel die Anzahl verkaufter Karten, sind nur ganze nichtnegative Werte sinnvoll. Dann besteht der sachlich sinnvolle Graph aus einzelnen Punkten. Diese Punkte können trotzdem auf einer Geraden liegen und einen linearen Zusammenhang beschreiben.
7. Lineare Zusammenhänge in Texten erkennen
Typische Hinweise sind:
„pro Stück“
„je Kilometer“
„in jeder Minute gleich viel“
„nimmt monatlich um denselben Betrag zu“
„Grundgebühr plus fester Betrag pro Einheit“
Beispiel: Tank
Ein Tank enthält anfangs 500 Liter. Pro Minute fließen konstant 20 Liter ab.
Startwert: 500
Änderung pro Minute: −20
W(t)=500−20t.
Der Zusammenhang ist linear, solange die Abflussrate konstant bleibt und der Tank noch Wasser enthält.
Nichtlinearer Text
„Der Bestand wächst jedes Jahr um 5%.“
Hier ist nicht die absolute, sondern die relative Änderung konstant. Das beschreibt im Allgemeinen keinen linearen Zusammenhang.
8. Zwischen Darstellungen wechseln
Von der Formel zur Tabelle
Gegeben:
f(x)=2x+1.
Wir wählen die Eingabewerte x=0,1,2,3 und setzen sie einzeln in die Funktionsgleichung ein.
1. Für x=0
f(0)=2⋅0+1=0+1=1
2. Für x=1
f(1)=2⋅1+1=2+1=3
3. Für x=2
f(2)=2⋅2+1=4+1=5
4. Für x=3
f(3)=2⋅3+1=6+1=7
Jetzt übertragen wir die berechneten Wertepaare in die Tabelle:
x
0
1
2
3
f(x)
1
3
5
7
Kontrolle: Wenn x jeweils um 1 steigt, steigt f(x) jeweils um 2. Das entspricht der Steigung k=2.
Von der Tabelle zur Formel
x
1
2
3
f(x)
3
5
7
Zuerst die konstante Änderung bestimmen:
k=2−15−3=2.
Dann einen Punkt einsetzen, zum Beispiel (1∣3):
331=2⋅1+d=2+d/−2=d
Damit gilt
f(x)=2x+1.
Von der Formel zum Graphen
Für f(x)=2x+1 genügen zwei Punkte, zum Beispiel
(0∣1)und(2∣5).
Diese Punkte eintragen und durch eine Gerade verbinden.
9. Sonderfälle
Direkte Proportionalität
f(x)=kx
ist ein linearer Zusammenhang mit d=0. Der Graph verläuft durch den Ursprung.
Konstante Funktion
f(x)=6
ist ebenfalls linear. Hier gilt k=0; der Graph ist waagrecht.
Fallende Gerade
Bei k<0 sinkt der Funktionswert, wenn x steigt. Der Zusammenhang bleibt linear.
10. Typische Fehler
Nur auf „steigend“ achten statt auf konstante absolute Änderung.
Erste Differenzen bei ungleichen x-Schritten vergleichen.
Eine gekrümmte Kurve als Gerade ansehen.
„Prozent pro Jahr“ mit „gleicher Betrag pro Jahr“ verwechseln.
Eine Formel beurteilen, bevor sie vereinfacht wurde.
Aus nur zwei Messwerten vorschnell ein lineares Gesetz ableiten.
Achsenskalierung oder Einheiten übersehen.
11. Arbeitsplan
Darstellung bestimmen: Text, Tabelle, Graph oder Formel.
Eingabe- und Ausgabegröße mit Einheit klären.
Nach einer konstanten absoluten Änderung suchen.
Bei Tabellen die x-Schritte prüfen.
Bei ungleichen x-Schritten ΔxΔy vergleichen.
Eine Formel vereinfachen und auf kx+d prüfen.
Beim Graphen kontrollieren, ob die zulässigen Punkte auf einer Geraden liegen.
Mindestens eine zweite Darstellung herstellen.
Ergebnis im Kontext deuten und Gültigkeitsbereich nennen.
Kontrollfrage: Bleibt die Änderung der Ausgabe pro Einheit der Eingabe wirklich konstant?
1
x-Schritte prüfen
Feststellen, ob die Eingabewerte gleichmäßig fortschreiten.
2
Erste Differenzen vergleichen
Nur bei gleichen x-Schritten direkt verwenden.
3
Quotienten berechnen
Bei ungleichen Schritten Δy durch Δx teilen.
4
Geradenform prüfen
Kontrollieren, ob alle zulässigen Punkte auf einer Geraden liegen.
5
Skalierung beachten
Achsenbeschriftung, Einheiten und Teilstriche vor dem Ablesen prüfen.
FA 2.1 – Formeln und Texte untersuchen
Lineare Formeln erkennen, vereinfachen und aus sprachlichen Angaben entwickeln.
1
Formel vereinfachen
Klammern auflösen und gleichartige zusammenfassen.
2
Form kx+d prüfen
nur in erster Potenz und mit konstanten erkennen.
3
Startwert finden
Anfangswert oder Grundbetrag als d bestimmen.
4
Änderung pro Einheit finden
Angaben wie pro Stück oder je Stunde als k lesen.
5
Relative Änderung abgrenzen
Prozentangaben nicht mit konstanter absoluter Änderung verwechseln.
FA 2.1 – Zwischen Darstellungen wechseln
Text, Tabelle, Graph und Formel als gleichwertige Beschreibungen desselben linearen Zusammenhangs verbinden.
1
Formel in Tabelle übertragen
Mehrere Eingaben einsetzen und Wertepaare bilden.
2
Tabelle in Formel übertragen
k bestimmen und anschließend d mit einem Punkt berechnen.
3
Formel grafisch darstellen
Zwei geeignete Punkte bestimmen und durch eine Gerade verbinden.
4
Graph sprachlich deuten
Startwert, Richtung und Änderung pro Einheit beschreiben.
5
Darstellungen kontrollieren
Mindestens ein Wertepaar in beiden Darstellungen vergleichen.
FA 2.1 – Kontext prüfen und Fehler vermeiden
Einheiten, sachliche Definitionsbereiche und typische Fehlschlüsse systematisch kontrollieren.
1
Einheiten deuten
k als Ausgabe-Einheit pro Eingabe-Einheit angeben.
2
Sachlichen Bereich bestimmen
Nur realistisch zulässige Eingaben berücksichtigen.
3
Diskrete Eingaben erkennen
Ganzzahlige Kontexte als einzelne Punkte darstellen.
4
Zwei Punkte kritisch beurteilen
Nicht vorschnell ein lineares Gesetz behaupten.
5
Zweite Darstellung zur Probe nutzen
Tabelle, Formel oder Graph gegenseitig kontrollieren.
FA 2.1 – Linearen Zusammenhang aus Text erkennen
Einen verbal beschriebenen Zusammenhang als linear erkennen.
1
Veränderliche Größen benennen
Bestimme die unabhängige und die abhängige Größe im Text.
2
Startwert suchen
Prüfe, ob ein fester Anfangswert oder Grundbetrag genannt wird.
3
Konstante Änderung suchen
Achte auf Formulierungen wie pro Stück, je Stunde oder um denselben Betrag.
4
Lineare Struktur erkennen
Ein fester Startwert plus eine konstante Änderung pro Einheit beschreibt einen linearen Zusammenhang.
5
Gleichungsform gedanklich zuordnen
Ordne den Text der Struktur f(x)=k·x+d zu.
6
Urteil begründen
Nenne die konstante Änderungsrate als entscheidendes Merkmal der Linearität.
FA 2.1 – Linearen Zusammenhang aus Tabelle erkennen
An konstanten ersten Differenzen einen linearen Zusammenhang erkennen.
1
x-Werte ordnen
Betrachte die Eingabewerte in aufsteigender Reihenfolge.
2
Gleiche x-Schritte prüfen
Vergleiche zunächst nur Tabellenwerte mit gleicher Änderung der Eingabe.
3
Erste Differenzen bilden
Berechne die jeweiligen Änderungen der .
4
Differenzen vergleichen
Bei gleichen x-Schritten müssen die Funktionswertänderungen konstant sein.
5
Steigung als Quotient prüfen
Bei ungleichen x-Schritten kann alternativ die Änderung in y durch die Änderung in x verglichen werden.
6
Linearität begründen
Konstante Änderungsrate bedeutet einen linearen Zusammenhang.
FA 2.1 – Linearen Zusammenhang aus Graph erkennen
Einen geradlinigen Graphen als Darstellung einer linearen erkennen.
1
Graphverlauf betrachten
Prüfe, ob alle dargestellten Punkte beziehungsweise der gesamte Graph auf einer Geraden liegen.
2
Knicke ausschließen
Ein linearer Funktionsgraph besitzt keine Richtungswechsel oder gekrümmten Abschnitte.
3
Steigung vergleichen
Die muss entlang des gesamten Graphen konstant bleiben.
4
Senkrechte Gerade ausschließen
Eine senkrechte Gerade beschreibt keine von x.
5
Geradlinigkeit bestätigen
Ein nicht senkrechter geradliniger Graph stellt eine lineare dar.
6
Urteil formulieren
Begründe die Linearität durch den geradlinigen Verlauf und die konstante .
FA 2.1 – Linearen Zusammenhang aus Gleichung erkennen
Eine der Form f(x) = k · x + d als lineare erkennen.
1
Gleichung vereinfachen
Bringe die Funktionsgleichung soweit nötig in eine übersichtliche Form.
2
Variable prüfen
Die x darf nur in erster Potenz vorkommen.
3
Form k·x+d suchen
Prüfe, ob sich die als f(x)=k·x+d schreiben lässt.
4
Parameter identifizieren
Ordne den von x dem k und den konstanten dem Parameter d zu.
5
Nichtlineare Terme ausschließen
wie x², √x, 1/x oder bx gehören nicht zu einer linearen .
6
Funktionstyp benennen
Ordne die bei erfüllter Form als lineare ein.
FA 2.1 – Wertetabelle einer linearen Funktion erstellen
Aus einer linearen Funktionsgleichung eine Wertetabelle erstellen.
1
x-Werte wählen
Verwende die vorgegebenen oder wähle mehrere geeignete Argumentwerte.
2
Funktionsgleichung bereithalten
Schreibe f(x)=k·x+d vollständig auf.
3
Ersten x-Wert einsetzen
Berechne den zugehörigen .
4
Weitere Werte berechnen
Wiederhole das Einsetzen für alle gewählten Argumentwerte.
5
Wertepaare eintragen
Trage jeden x-Wert und seinen in dieselbe Tabellenzeile ein.
6
Tabelle prüfen
Kontrolliere, dass bei gleichen x-Schritten die y-Werte jeweils um einen konstanten Betrag verändert werden.
FA 2.1 – Graph einer linearen Funktion erstellen
Aus einer oder Tabelle den Graphen einer linearen zeichnen.
1
Darstellungsgrundlage wählen
Nutze die Funktionsgleichung oder eine bereits vorhandene Wertetabelle.
2
Mindestens zwei Punkte bestimmen
Berechne oder übernimm zwei verschiedene Punkte der linearen .
3
Achsen skalieren
Wähle eine passende und gleichmäßige Skalierung.
4
Punkte eintragen
Trage die bestimmten Wertepaare korrekt in das Koordinatensystem ein.
5
Gerade zeichnen
Verbinde die Punkte mit einer geraden Linie und verlängere sie im dargestellten Bereich.
6
Graph prüfen
Kontrolliere anhand eines weiteren Punktes oder der erwarteten , dass die Gerade korrekt liegt.
FA 2.1 – Lineare Gleichung aus Tabelle bestimmen
Aus einer Wertetabelle eine lineare Funktionsgleichung bestimmen.
1
Zwei Tabellenpunkte wählen
Wähle zwei verschiedene Wertepaare aus der linearen Wertetabelle.
2
Steigung berechnen
Berechne k=(y₂−y₁)/(x₂−x₁).
3
Achsenabschnitt bestimmen
Setze einen Punkt in y=k·x+d ein und löse nach d auf.
4
Funktionsgleichung notieren
Schreibe f(x)=k·x+d.
5
Mit weiterem Tabellenwert prüfen
Setze einen dritten x-Wert ein und vergleiche den berechneten y-Wert mit der Tabelle.
6
Ergebnis bestätigen
Bei Übereinstimmung beschreibt die die lineare Wertetabelle.
FA 2.1 – Lineare Gleichung aus Graph bestimmen
Aus einem Graphen eine lineare Funktionsgleichung bestimmen.
1
Zwei gut ablesbare Punkte wählen
Bestimme zwei verschiedene Punkte des Geradengraphen.
2
Steigung aus dem Graphen berechnen
Bilde Änderung in y geteilt durch Änderung in x.
3
y-Achsenabschnitt ablesen
Lies d am Schnittpunkt der Geraden mit der y-Achse ab, sofern dies gut möglich ist.
4
Alternativ d berechnen
Setze einen bekannten Punkt in y=k·x+d ein und bestimme d.
5
Funktionsgleichung notieren
Schreibe f(x)=k·x+d.
6
Graphisch prüfen
Kontrolliere, dass die zu weiteren Punkten und zur Richtung der Geraden passt.
FA 2.1 – Lineare Gleichung aus Kontext aufstellen
Aus einem Sachkontext eine lineare Funktionsgleichung aufstellen.
1
Variablen definieren
Lege fest, welche Größe x und welche Größe f(x) beschreibt.
2
Grundwert bestimmen
Finde den festen Anfangswert der abhängigen Größe bei x=0.
3
Änderungsrate bestimmen
Bestimme, um wie viel sich die abhängige Größe pro Einheit von x verändert.
4
Parameter zuordnen
Setze die Änderungsrate als k und den Anfangswert als d.
5
Funktionsgleichung aufstellen
Schreibe f(x)=k·x+d.
6
Kontextprüfung durchführen
Setze einen einfachen Sachwert ein und prüfe, ob das Ergebnis mit der Beschreibung übereinstimmt.